So richtig schön übertrieben formulieren, das amüsiert mich deftig. Jedes mal, wenn ich schlecht gelaunt bin (was wirklich angenehm berechenbar und regelmässig ein Mal des Monats auftritt) nutze ich meine Aggression und Wut darüber, mich äußert schäbig zu artikulieren und mich somit stets bei Laune zu halten. Meist unerhalte ich meine Mitmenschen noch dazu, denn äußerlich seh ich wirklich knuddelig, niedlich aus, was dann natürlich zu den Wörten gemalt aus Kotze und Scheiße nicht passt.
Witzig. Süß. Hach ja so bin ich, ganz toll.
Vollgeblasen mit Sarkasmus gerade, am liebsten würd ich jetzt mal gegen die Wand scheißen. Grad sitze ich an meinem Arbeitsplatz, stets was zu tun. Ich bin sehr glücklich damit, ich arbeite echt gerne, auch wenn ich mich manchmal über Dies oder Jenes beschwere. Ohne Arbeit wäre mein Leben sinnlos, was hätte ich denn sonst in dieser Gesellschaft auszufüllen?
Wenn ich nichts tun würde, wäre ich nichts und man bräuchte mich nicht. So bin ich recht froh, wenn in der Agentur (noch habe ich mein letzten Prakikumsmonat) Aufträge aus der Marketingabteilung zugeflogen kommen und etwas von mir verlangen und brauchen. Yeah, ich erfülle meinen Zweck hier zu sitzen, yeah. Ich werde nich unnötigst bezahlt.
Yeah, ich tu was für mein Geld, ich VERDIENE.
Prima. Wenn es also nun aus der Fotze blutet und sonst alles grau und scheiße ist. Wozu bin ich dann gut? Naja, zu nichts, außer vielleicht so lustige Texte zu schreiben. Ich maul dann gern meien Leute an, weil sie mich einfach nerven. Verpissen soll dich dann Jeder.
Das nennt man dann wohl “zickig” sein. Woher kommt das Wort eigentlich? Ist man dann irgendwie zick-zackig-eckig-grantik- irgendwas? Hm. Ich denke auch, dass dann niemand da ist, der einen sehen will. Wer mag schon Probleme hören, schlechte Laune mitmachen? Jeder will fröhlich sein und Fröhlichkeit erfahren. Nun ja.
Irgendwann nerv ich den ein oder anderen, kein Sorry. Ihr müsst mir ja nicht zu hören.
Was gut an meinen Schlecht-Laun-Tagen ist, dass ich dort besonders kreativ bin. Was natürlich Themen von Provokation und Anti-Alles beinhaltet. Tschüß, denn jetzt scheint die Sonne und erhellt den Raum. Gezwungenerweise endet meine schlechte Laune, die Kreativität und der Schreibfluss neigt sich dem Ende hinzu.